Geister der Vergangenheit

Swenteguitars ghosts

und immer mal wieder eine Gitarre!

Nur 2 große künstlerische Umzüge in den letzte 17 Jahre dünnen den kreativen Ballast nicht nennenswert aus, der sich im Laufe der Zeit so ansammelt.
Vor Allem wenn sich Arbeit und Hobby kreuzen, wie beim mir Musikerbedarf.

Im Zuge der Neubestückung des Schauraums für SwenteGuitars mit einigen Besuchen des Dachbodens:
Also Großteil der Leinwände, Bilderrahmen, Staffeleien rauf und Gitarrenkram runter.
Tonnen von Gitarrenkram, u. a. Gitarren die nun Skulpturen wurden/werden:
ich nenne sie Rohlinge, manche nicht (mehr) spielbar, andere schon Ersatzteilelager herhaltend und auch einige,
an die ich mich gar nicht erinnere und welche, die ich einach nicht mag.

Keller- und Dachbodenfunde, Flohmarktschnäppchen, Geschenke, Kleinanzeigen und Gelegenheitserwerbungen.
Ich hätte kindlicher Briefmarkensammler, wie Opa, werden sollen, denn ein Gitarrenjunkie braucht Platz (Abgesehen vom Sowiesoimensenraumbedarf für meine Malerei).
Schwer umzusetzten, wenn Mitmenschen, wie die Familienangehörigen in leisen Tönen einen Teil des Räumes für sich erbitten.

Zeit einen Teil auszusortieren. Also behalte ich die Stücke mit denen ich eine persönliche Geschichte habe und das gute Zeug sowieso!
Das war also mein erster Ansatz = geringer Erfolg, ich muß die Parameter neu festlegen.
(…) Nach dem 14ten Ansatz bin ich zufrieden, aber das andere Equipment? Gehe ich nochmal auf die Bühne? Werden mein Kinder später damit… usw? Es geht nie vorbei.

Viele Fragen, Zig Musik-Anekdoten, die mir durch den Geist flatterten, Schöne wie auch Schaurige,
Blitze alter Gefühlslagen, diese Memorabilia führt zu einer ablenkenden Vergangenheitsbewältigung.
Welches Fazit ziehe ich daraus und was ist eine Lehre für mich?

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